Georgsenf aus der Senfmühle Hündorf
- Märkische Kiste

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Seit über 20 Jahren betreibt Jörg Hündorf in Halle an der Saale seine Senfmühle. Hier wird die Senfsaat noch nach alter handwerklicher Tradition, dem sogenannten Kaltmahlverfahren, verarbeitet. Ich bin in Halle aufgewachsen, kenne die schönen Senftöpfe bereits seit meiner Kindheit und freue mich daher umso mehr, sie als Zuständige für unser Trockensortiment auch in die Märkischen Kiste gebracht zu haben.
Doch was steckt hinter der scharf würzigen Paste, die in Geschmack und Konsistenz den industriell gefertigten Senf in den Schatten stellt?

Wer in den Monaten Mai und Juni unterwegs ist, wird sie kennen - die gelb blühenden Senf-Landschaften. Hauptsächlich als Gründüngung ausgesät war es für Jörg Hündorf jedoch gar nicht so leicht, biologisch angebauten Senf vor der eigenen Haustür zu finden. Erst der direkte Kontakt zwischen Landwirt und Verarbeiter konnte die Versorgung mit dem wichtigsten Rohstoff, der Senfsaat, sicherstellen.
Ist diese erst mal gereinigt, wird sie zusammen mit Gewürzen auf langsam laufenden Mahlscheiben trocken vermahlen. Die sogenannte Maische wird angesetzt, es folgen Rühr- und Reifephasen vor dem abschließenden Nassmahlgang. Die Schärfe der ätherischen Öle und der charakteristische Geschmack bleiben durch die schonende Verarbeitung unter 30 Grad Celsius erhalten. Noch von Hand wird der erneut gerührte und gereifte Senf abgefüllt und macht sich auf den Weg zu uns nach Berlin.
Mit meinem Senf-Enthusiasmus konnte ich bereits meine KollegInnen anstecken – dick aufs Butterbrot, zu Räuchertofu oder in der klassischen Vinaigrette, wir haben stets ein offenes Glas Georgsenf im Kühlschrank. Egal ob in der süßen Variante mit Honig oder schön scharf mit grünem Urwaldpfeffer, lasst es euch schmecken!



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