Ungeschwefelter Wein

Schwefel dient seit der Antike als Konservierungsmittel um die Oxidation des Weines zu verhindern. Sauerstoff würde aus dem Wein schnell Essig werden lassen.
Die heutigen Mengen an Sulfiten, die dem Wein zugesetzt wurden, sind so gering, dass sie gesundheitlich unbedenklich sind. Gelangt aber zu viel an schwefeliger Säure während der Kelterung in den Wein, so kann dies Auswirkungen auf den Geschmack haben und beim Weingenießer zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen.

Eine echte Alternative zum Schwefel gibt es derzeit nicht. Lediglich durch die Zugabe von Ascorbinsäure (Vitamin C), die ebenfalls oxidationshemmend wirkt, kann man die Schwefelmenge reduzieren. Den Schwefel ganz ersetzen kann man mit Ascorbinsäure nicht.

Wie schafft man nun es ganz, ohne Schwefel auszukommen?
Das Geheimnis liegt in der Abfüllung. Hochmoderne Abfüllanlagen können den Wein zu 100% vom Luftsauerstoff abschirmen und in die Flaschen füllen. Zusätzlich wird ein luftdichter Schraubverschluss verwendet (Stelvin-Verschluss). So kann der Wein bis zu drei Jahren gelagert werden.

Auch auf den Geschmack wirkt sich die schwefelfreie Kelterung aus. Die Weinkenner sind daher unterschiedlicher Meinung, manche sagen, dass ungeschwefelter Wein nach oxidiertem Apfel schmeckt, andere loben den unverfälschten und natürlichen Geschmack des Weines.

Freuen können sich all jene, die schon kleinste Beigaben von Schwefel nicht vertragen, sie können auch den Novello IGT Vento ohne Reue genießen.

Probiert ihn doch mal aus, den Novello IGT Vento

Artikelnr. 12676

Weitere Informationen findet ihr unter

www.wein.de/de/deutsche-weine/anbau-ausbau/schwefel-der-ungeliebte-konservierungsstoff

www.ebrosia.de/wein-wein-ohne-sulfite/#gref

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