Nachhaltigkeit in der Kiste

Im Jahr 2013 zog die Märkische Kiste um auf ein neues Firmengelände. 2015 haben wir dann damit begonnen, in Energieeffizienzmaßenahmen für das alte Bürogebäude und die neu errichtete Packhalle zu investieren. Seitdem konnten wir unseren CO2-Fußabdruck um fast 90% verkleinern.

Wir haben die alte Gas-Heizanlage gegen eine Pelletkesselanlage ausgewechselt, eine Photovoltaikanlage installiert und ein energiesparendes Beleuchtungskonzept erarbeiten lassen. Die Energie die wir nicht selbst erzeugen kommt von Naturstrom. Und der Rasen auf dem Firmengelände wird von unseren drei Schafdamen kurz gehalten und gedüngt.
Gut verpackt

Unsere regionalen Bauern liefern ihre Produkte zum allergrößten Teil unverpackt zu uns. Wir bringen es dann in den grünen Mehrweg-Kisten zu euch. Obst und Gemüse haben ja bereits von Natur aus eine schützende Hülle. Nur bei empfindlichem Beerenobst oder schnell welkendem Blattgemüse, wie z.B. Postelein und Pflücksalat, müssen wir Ausnahmen machen.

Den Plastikschutz in den Kisten haben wir 2017 gegen Einleger aus Recyclingpapier ausgetauscht. Nur an sehr heißen Tagen müssen wir weiterhin auf Plastik zurückgreifen, damit nicht zu viel Feuchtigkeit verdunstet. Schließlich sollen Obst und Gemüse unbeschädigt, frisch und knackig bei euch ankommen.

Wasser, Säfte und viele Milchprodukte findet ihr bei uns in bepfandetem Glas. Das Leergut nehmen die Fahrer natürlich gern wieder mit.

Auch unsere drei Großhändler beliefern uns mit Mehrweg-Transportkisten. Allein bei unserem Großhändler Weiling konnten wir so von Januar bis März 2019 1.400kg Karton einsparen. Die Bio-Großhändler sichern auch ihre Rollwagen nicht – wie sonst im Handel immer noch üblich – mit meterweise Plastikfolie.
Und die Logistik?

Unsere regionalen Bauern bringen ihre Produkte direkt zu uns - ohne Umwege über Großhändler oder Logistikzentren. Und sie beliefern dann in der Regel noch weitere Kunden in Berlin - so sparen sie nicht nur Zeit, sondern auch doppelte Wege.

Wir optimieren die Touren unserer Fahrer fortlaufend, um die Wege so kurz wie möglich zu halten. Deshalb beliefern wir jeden Kiez nur an einem oder zwei bestimmten Wochentagen.

Im Jahr 2018 kamen wir für alle Fahrten unserer Lieferfahrzeuge auf 1,9 km durchschnittlichen Weg pro Kunde; die Wege zur Werkstatt, zur Tankstelle oder zum Fahrsicherheitstraining außerhalb von Berlin eingerechnet.

Wenn man nur die Innenstadttouren betrachtet, sind es  sogar weniger als 600m pro Kunde - inklusive der An- und Abfahrt zum Firmensitz in Marienfelde. Das ist umweltfreundlicher, als mit dem privaten PKW im Biosupermarkt Produkte einzukaufen, die vorher über Großhändler und Verteilstationen in die einzelnen Filialen gebracht wurden.

In der Innenstadt lassen wir einen Teil der Kisten außerdem von Velogista mit dem E-Lastenrad ausfahren. Das ist CO2-neutral, macht keinen Lärm und braucht weniger Platz als ein Lieferwagen.

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