Warum ist die Banane braun?

Bananen liefern uns durch ihren hohen Gehalt an Fruchtzucker und Kohlenhydraten schnelle Energie. Und zwar umso mehr davon, je reifer sie sind! Denn Bananen gehören zu den Früchten, die nach der Ernte noch weiterreifen. Grund dafür ist das Pflanzenhormon Ethylen, das von der Banane selbst produziert wird. Kommt eine Banane mit einem Obst in Kontakt, das ebenfalls viel Ethylen freisetzt, dann produziert sie noch mehr von dem Hormon. Werden Bananen zum Beispiel neben Äpfeln oder Tomaten gelagert, dann werden sie schneller reif.

Während der Reifung wird die Stärke in der Banane in Zucker umgewandelt. Den Zucker kann unser Körper sofort als Energie verwerten, die Stärke hingegen muss erstmal gespalten werden. Der Kaloriengehalt bleibt während dieses Prozesses übrigens gleich: Kohlenhydrat ist Kohlenhydrat. Jedoch steigt während der Reifung der Vitamin C-Gehalt der Banane. Die gelben Früchte enthalten außerdem viele wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Vitamin B6.

Viele assoziieren braune Punkte auf der Bananenschale mit Überreife. Dabei markiert dieser Zustand genau den optimalen Reifegrad der Frucht. Sämtlicher Zucker wurde jetzt in Stärke umgewandelt, die Banane ist nun wunderbar aromatisch und süß. Reife Bananen sind auch ein hervorragender Zuckerersatz in Desserts, Smoothies oder in der Pfanne mit Sesam angebraten.

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